Episode 19 – Die Google-Welle

Letzte Woche haben 100.000 Menschen und diejenigen, die sie eingeladen haben, einen Account bei Google Wave bekommen. Bald werden es sicherlich noch mehr werden. Zeit also für uns, eine ganze Folge zu Google Wave zu machen.

Wir erklären, was Google Wave eigentlich ist und im Groben, wie es funktioniert. Wir klären auf über Waves, Wavelets, Blips, Documents, Wave Server, Wave Clients, Robots, Gadgets und embedded Waves. Oder versuchen es zumindest 😉


Länge: 1:23h (74,1 MB), Download MP3

Die Slides zum Podcast

Links

8 Gedanken zu „Episode 19 – Die Google-Welle

  1. Toni

    Wow, schön das ihr einen meiner beiden Vorschläge angenommen habt! Vielen Dank! In dieser Folge liefert ihr echt eine erstklassige Recherche zu dem Thema Google Wave, sodass man sich nicht mehr abmühen muss, sich die Informationen aus vielen verschiedenen Quellen mühselig zusammen zu suchen! Verständlich und informativ aufbereitet.

    Wäre super, wenn ihre eine solche Folge auch über XRI machen könntet! Ist zwar im Moment nicht so der Hype, aber die Benefits, die wir durch die XRI bekommen könnten, sind riesig. Meiner Meinung nach wird XRI einfach, wie leider bei vielen guten offenen Standards, nicht genügend kommuniziert. Und natürlich sind Teile davon praktisch auch nicht so einfach umsetzbar (wie z.B. XRI Resolution). Wäre natürlich optimal, wenn Browser das unterstützten würden.

    Also danke nochmals für den erstklassigen Podcast!

  2. Christian Scholz Beitragsautor

    Danke für das Lob! 🙂

    Bei XRI müssen wir mal schauen, wahrscheinlich werden wir das eher in eine Folge über Discovery und neue Möglichkeiten von verteilten sozialen Netzwerken einbauen.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich nicht so die grosse Zukunft für XRI sehe, da halt die Adoption zu wünschen übrig lässt und es irgendwie nach einer mehr akademischen Lösung für ein eventuell nicht existierendes Problem (für Otto Normalverbraucher) riecht. Aber ich bin da auch nicht sooo viel drin.

    Daher recherchieren wir da auch nochmal oder laden wen ein, der Ahnung hat 🙂

    (Also Experten bitte melden!)

    1. Toni

      Hallo,

      das mit der akademischen Lösung kann ich gut nachvollziehen. Die XRI Spezifikation ist alles andere als einfach zu verstehen, weil sie Konzepte aufzeigt, die weit weg von der momentanen Realität sind.

      Nachdem ich mich etwas länger mit dem Thema auseinandergesetzt habe, aber leider (noch) kein Experte bin, sehe ich die Benefits für den Ottonormalverbraucher -mit Einschränkungen- durchaus gegeben.

      Beispiel:
      Mein iname, den ich bei freexri.com registriert habe ist:
      @id*toni

      Damit kann ich mich prinzipiell bei jeder OpenID RP anmelden. Vorteile gibt es hier bzgl. des Recycling Problems (OpenID Provider down oder verkauft etc.). Außerdem ist der i-name keine URL, was dem Benutzer zu Gute kommt.

      Weiterhin kann ich den i-name für so ziemlich alles gebrauchen, was mit meiner Internetidentität zu tun hat.

      So weist z.B.
      http://xri.net/@id*toni
      auf meine Kontaktseite

      http://xri.net/@id*toni/(+email)
      öffnet ein E-Mailfenster mit meiner Adresse

      etc.

      Leider muss bisher immer noch http://xri.net/ als Resolveradresse angegeben werden. Grundsätzlich wäre es natürlich praktisch, wenn ich einfach nur meinen i-name angeben müsste und könnte und dieser wird von der Anwendung automatisch resolvt.

      ———-

      Um es kurz zu machen: Für den Ottonormalverbraucher sehe ich den Vorteil einfach darin, dass er – rein praktisch gedacht – einfach nur noch einen i-name braucht der seine gesamte Identität beschreibt.
      =max.mustermann

      Wenn man diesen I-name in den Browser eingibt, öffnet sich sein Blog, wenn man ihn in ein E-Mailfenster einträgt, wird eine Mail an ihn geschickt, und im Skype dient er ebenfalls als „Benutzername“. All das durch Autodiscovery.

      ———

      Als momentane Probleme sehe ich:
      – die Verbreitung + Implementierung
      – die schräge Syntax für den Benutzer. Aber war http://www.xyz.tld wirklich einfacher damals? Und was zum Teufel soll das mit dem http://? 😉
      – Kommunikation (vorwiegend nur im akademischen Bereich / aber Lichtblick durch OpenID Implementierung/Extension)

      Aber eine Folge über Discovery wäre natürlich auch Klasse 🙂

      Viele Grüße!

  3. Marcel Knust

    Danke für die sehr ausführlichen Erklärungen und eure Meinungen.
    Gut, dass auch mal die Grundlagen hinter der Idee besprochen werden.

    Das „gesunde Grundverständnis“ wird gerade geboren.

  4. Daniel

    Ich muss meinem Vorkommentierer zustimmen. Die Folge über GWave war super! XRI finde ich auch recht interessant. Habe das bisher noch nicht unter oben genannten Gesichtspunkten betrachtet.

    Auch interessant wäre mal eine Folge über Geschäftsmodelle bzgl. der Offenheit der Anbieter. Was die Benutzer davon haben ist meist klar, aber wie können sich Firmen damit finanzieren? Nehmen wir als Beispiel Twitter. Twitter soll 1 Mrd. Dollar wert sein. Wie rechtfertigt sich das und wie wollen Sie Geld verdienen? Oder nehmen wir an Facebook & Co. öffnen sich (erlauben z.B. OpenID Logins). Warum sollten Sie das machen und was es.

    Das wäre dann auch eine Folge, die nicht allzu technisch ist @HerrnKüpers 😉

  5. Pingback: OpenWebPodcast: 1 Jahr und 20 Folgen - notizBlog

  6. Pingback: pl0gcast #15 – Wellenreiter - pl0g.de

Kommentare sind geschlossen.